Integrative Musiktherapie

„…ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur 
Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger 
Gesundheit.“

(DMtG, Kasseler Thesen)

Die Integrative Musiktherapie als psychotherapeutisches Verfahren bietet neben dem Gespräch die Möglichkeit zu non-verbalem Ausdruck und Interaktion.
Mit Hilfe der Musik, die wir hören und /oder spielen, entdecken wir innere Welten und erlangen Fähigkeiten, diese ausdrücken zu können.

Dabei werden unsere vorhandenen Stärken und Fertigkeiten unterstützt, aber auch Unbewusstes aktiviert und Ungehörtes in Musik ausgedrückt.

In der Integrativen Musiktherapie nutzen wir die Möglichkeit, andere künstlerische Medien (Gestaltung, Poesie, Malen, Bewegung) mit einzubeziehen.

Die Musiktherapie hilft, eigene Probleme wahrzunehmen und zu nennen, neue Herangehensweisen zu entwickeln und damit Probleme auf einer tieferen Ebene zu lösen und zu verarbeiten. In der Integrativen Musiktherapie ist die Arbeit mit Resonanzen zentral. Sie geht vom Leib aus, vom eigenleiblichen Spüren, Fühlen und Ordnen dessen, was wahrgenommen wird. Das fördert im erheblichen Maß unsere Kreativität und (musikalische) Ausdrucksfähigkeit.

In der praktischen Arbeit der Integrativen Musiktherapie begegnen wir den verschiedenen Methoden bzw. Modalitäten

Praxisbeispiel aus einer musiktherapeutischen Improvisation

Aktivitäten

  • Rhythmus
  • Klang
  • Melodie
  • Harmonie
  • Miteinander singen
  • Trommeln
  • Ins Horn stoßen
  • Mal ordentlich auf die Pauke haun
  • Die erste Geige spielen
  • Tönen
  • Vielstimmigkeit
  • In Bewegung kommen
  • Pausen, die klingen

Musik kann …

  • Zugang zu Gefühlen herstellen
  • Berühren und bewegen
  • Entspannen und beruhigen
  • In Kontakt gehen
  • Strukturieren und ordnen